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Checkliste
Badrenovierung: Auf einen Blick

In
Katalogen stöbern, die
Lieblingswanne finden, passende Fliesen auswählen: Ein Bad zu
planen macht Spaß.
Doch bevor Sie mit der Modernisierung Ihres Badezimmers beginnen,
sollten Sie zum Beispiel überlegen, ob Sie Ihren Traum von der
freistehenden Badewanne in Ihrem Bad tatsächlich verwirklichen
können. Vielleicht stellt eine Kombination aus Eckbadewanne
und
Dusche die sinnvollere Lösung dar?
Die
wichtigsten Stichpunkte und Fragen, die vor einer Badrenovierung
zu bedenken sind, hat das erfahrene Sanitärunternehmen GROHE
zusammengestellt.
1.
BEDARF ERMITTELN
- Wie viele
Personen leben im Haushalt?
- Welche
Grundausstattung soll das neue Bad erhalten?
- Welche
Sonderwünsche sollen erfüllt werden?
- Soll das
Bad über Sicherheitsvorkehrungen für Kinder,
ältere Menschen oder Behinderte verfügen?
- Reicht der
Platz auch für Badmöbel, Waschmaschine oder
Wäschetrockner?
2. DAS BUDGET FESTLEGEN
- Wieviel
Geld wollen Sie maximal für Ihr Badezimmer ausgeben?
- Planen Sie
sicherheitshalber einen Zuschlag für Unvorhergesehenes ein.
- Vergleichen
Sie die Angebote und Preise verschiedener Hersteller von
sanitärtechnischen Produkten und Systemen. Vermeintliche
Billig-Schnäppchen entpuppen sich oft als minderwertige
Produkte. Es lohnt sich, in Markenqualität zu investieren.
- Lassen Sie
sich vom Fachhandwerker einen Kostenvoranschlag erstellen. Dieser darf
übrigens ohne Ihre schriftliche Bestätigung bis zu
zehn Prozent der Gesamtsumme überzogen werden.
3. DIE FINANZIERUNG KLÄREN
- Sollten
Ihre finanziellen Reserven nicht ausreichen, erkundigen Sie sich bei
Banken, Sparkassen und Bausparkassen nach günstigen Darlehen.
- Wenn Sie
als Mieter Ihr Bad renovieren lassen, benötigen Sie das
Einverständnis Ihres Vermieters. Schließen Sie mit
ihm einen Vertrag, in dem der Vermieter auf sein ordentliches
Kündigungsrecht oder auf eine Mieterhöhung
verzichtet, die Miete nur wenig bzw. gar nicht erhöht oder
beim Auszug des Mieters eine Abstandszahlung leistet.
- Wer als
Vermieter renoviert, kann diese Kosten auf die Miete aufschlagen oder
die Miete dem ortsüblichen Mietspiegel anpassen.
- Eigentümer
können Steuervorteile nutzen oder eventuell
Fördermittel in Anspruch nehmen. Auskünfte erteilt
auch der Steuerberater.
4. DIE BERATUNG NUTZEN
- Lassen Sie
sich beim Besuch einer Fachausstellung unverbindlich und umfassend
beraten. Dort finden Sie ein breites Angebot an individuellen
Badlösungen mit Markenprodukten höchster
Qualität.
- Vereinbaren
Sie mit Ihrem Sanitärinstallateur einen Termin in Ihrer
Wohnung oder Ihrem Haus. So gewinnt er einen ersten Überblick
über die notwendigen Arbeiten, kann das Bad ausmessen und mit
Ihnen die geplanten Veränderungen in ihrem Bad besprechen.
- Anhand der
Maße und Ihrer Ausstattungswünsche erstellt der
Fachhandwerker einen Entwurf für das neue Bad, der als Basis
für den Kostenvoranschlag dient. Mittlerweile arbeiten immer
mehr Handwerksbetriebe mit Computerprogrammen, mit deren Hilfe sich ein
Bad in verschiedenen Gestaltungsvarianten bis ins letzte Detail planen
läßt.
5. RENOVIERUNG ORGANISIEREN
- Sie sparen
Zeit und schonen Ihre Nerven, indem Sie den
Sanitärinstallateur mit der kompletten Renovierung des
Badezimmers beauftragen. Er koordiniert bei Bedarf auch den Einsatz von
Maurer, Elektriker, Fliesenleger und Schreiner.
- Koordinieren
Sie selbst den Einsatz der Handwerker, sollten Sie in Absprache mit
Ihnen einen Zeitplan aufstellen. Klären Sie auch, wer den
eventuell anfallenden Bauschutt entsorgt.
- Eine
komplette Badrenovierung dauert mindestens zwei Wochen. Für
die Demontage der alten Installationen benötigt der
Sanitärinstallateur etwa einen Tag, zwei bis drei Tage
für die Rohmontage der neuen Anschlüsse, Leitungen
und Ausstattungselemente, einen Tag für Anschluß und
Isolierung sowie einen Tag für letzte Feinarbeiten und die
Abnahme des Badezimmers. Dazwischen liegt etwa eine Woche, in der
Fliesen gelegt, Decken und Wände tapeziert und gestrichen
werden.
- Sollten
weitere Handwerksarbeiten nötig sein, etwa das Einziehen einer
neuen Decke, das Erneuern eines Fensters oder der Tür, rechnen
Sie pro Arbeitseinheit etwa einen Tag hinzu.